Die süV als strategische Option – von der Kalkulation bis zur operativen Umsetzung

Wie gelingt die Transformation eines Krankenhausstandorts zur sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung (süV)? Und welche Herausforderungen ergeben sich dabei in der Praxis?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich unser Kollege Martin Heinz Mueller auf der VKD-Herbsttagung Rheinland-Pfalz/Saarland 2026 in Bad Neuenahr. Am Beispiel der Regioklinik Bingen, die zum 1. September 2026 aus dem Heilig-Geist-Hospital hervorgegangen ist, stand die praktische Umsetzung der neuen Krankenhausform im Mittelpunkt des Vortrags. Als ehemaliger Interimsgeschäftsführer hat Martin Heinz Mueller bereits viele Transformationsprozesse des ehemaligen Heilig-Geist-Hospital Bingen begleitet und berichtete aus seiner engen Zusammenarbeit mit dem aktuellen Interimsgeschäftsführer Michael Gutendorf, bei der Umwandlung zur Regioklinik, der selbst leider verhindert war.

Denn die Transformation zur süV erfordert weit mehr als eine Anpassung des medizinischen Leistungsspektrums. Neue Vergütungsstrukturen, veränderte Personal- und Organisationsmodelle sowie die Verzahnung ambulanter und stationärer Leistungen stellen Krankenhausträger und Geschäftsführungen vor komplexe Aufgaben.

Auch die weiteren Beiträge der VKD-Herbsttagung boten spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Krankenhauslandschaft. Die unterschiedlichen Perspektiven und der fachliche Austausch machten deutlich, wie wichtig praxisnahe Lösungsansätze und der gemeinsame Dialog für die zukünftige Gestaltung der Gesundheitsversorgung sind.

Wir bedanken uns beim VKD für die Gelegenheit, unsere Erfahrungen aus der Praxis einzubringen, und freuen uns über die weitere Diskussion zu Ihren Erfahrungen und Ideen!